Der Brückenschlag

I. Motivation dieser Internet-Seite.

Meinen Beitrag sehe ich darin, eine Brücke zu schlagen zwischen Naturwissenschaft, Metaphysik und Religion. Unter Metaphysik sei all das zu verstehen, was über das sinnlich Erfahrbare und über das physikalisch Feststellbare hinausgeht. Dabei lässt es sich leicht aufzeigen, dass die Physik immer mehr Tore zur Metaphysik öffnet (Tore zur Metaphysik).  Dies wird z.B. dadurch untermauert, dass selbst die Naturwissenschaft zu der Tatsache angelangt ist, dass sie nicht entscheiden kann, ob die Welt, in der wir leben, wirklich ist oder eine eingebildete Welt (imaginäre Welt).

Also, was ist real/reell und was imaginär?

Gibt es diese Unterscheidung nur in unserem Denken?

Stephen W. Hawking aus: 'Universum in der Nussschale'

In der weiteren Konsequenz ist klar, dass es mehr gibt, als das, was wir wahrnehmen. Dies wird beim Durchstöbern meiner Internetseiten ersichtlich. Ansonsten möchte ich zur tiefergehenden Betrachtung der angesprochenen Dinge auf mein Buch verweisen, das ich auf dieser Internet-Site kurz vorstelle.

Anmerkungen. Auf der Hauptsite versuche ich den Brückenschlag so zu machen, dass er auch für NichtwissenschaftlerInnen verstanden werden kann. Angesichts des sehr übergreifenden Gesamt-Themas ist dies sicherlich keine einfache Zielsetzung. Dennoch hoffe ich, dass dies mir gelingen kann. Hier bin ich für Anregungen oder/und konstruktive Kritiken sehr dankbar. Zum tieferen Einstieg verweisen die entsprechenden Links auf dieser Hauptsite. Diese führen zur ergänzenden Site franzguenter-leicht.com.

Im Austausch mit interessierten LeserInnen bin ich u.a. mit folgender Frage konfrontiert worden. Handelt es sich hier nur um metaphysische Deutungen bestehender Theorien oder gibt es für meine Thesen eine aus Erfahrungen begründete (empirische) oder experimentelle Basis? Wie zu erkennen sein wird, stütze ich mich in der Tat auf das, was wir im physikalischen Sinn feststellen können. Ebenso stütze ich mich auf Erfahrungen, sei es von spirituellen Menschen, sei es, was wir am Menschen allgemein feststellen können (z.B. Placebo-Effekt; Körperbeherrschung besonders fähiger Menschen; manche Menschen können ohne irdische Nahrung auskommen; Dinge, die im Hypnosezustand oder in einem besonders mentalen Zustand erreichbar und feststellbar sind, ...). Ebenso stütze ich mich auf eigene Erfahrungen. So kann ich seit dem Jahre 1995 immer mehr Änderungen an meiner Aura verspüren. Dies sind Wahrnehmungen von Dingen, die schon in das Metaphysische hineinragen. Zu sagen ist dabei, dass sich für solche Wahrnehmungen prinzipiell jeder Mensch empfänglich machen kann.

Die Physik stellt mit ihren (nichtmenschlichen) Messinstrumenten Physisches (= Grobstoffliches) fest, was relativ gut experimentell wiederholbar ist. Der Mensch als 'Messapparatur' stellt sowohl Physisches fest als auch nicht-Physisches (das Feinstoffliche, wie z.B. die Aura), das wir Metaphysisches nennen können. Das aber, was im feinstofflichen Bereich liegt, kann zwar festgestellt, aber momentan nicht von jedem Menschen überprüft werden, weil man sich für diese Energien erst empfänglich machen muss. Dies heißt, möchte ein/e Wissenschaftler/in die Feststellung eines Spirituellen nachprüfen wollen, müsste er/sie sich selber für diese Energien empfänglich machen.

II. Grundüberlegungen.

Eine der Grundfragen ist, ob die Welt, in der wir leben und die wir wahrnehmen, die einzige Welt ist, oder ob es mehr gibt als das.  Eine weitere Frage ist, was die Basis für die Welt und für unser Leben ist. Die Beantwortung dieser Fragen führt auch auf Fragen, wie: 'Wer sind wir?', 'wo kommen wir her?' und/oder 'wo gehen wir hin?'.  Genau diese Fragen versuche ich in meinem Buch sowie auf meinen Internetseiten zu ergründen.

Zu unserer Wahrnehmung. Wir nehmen eine Welt in 3 Raumdimensionen wahr. Wenn wir noch die Zeit wegen der zeitlichen Veränderungen hinzunehmen, haben wir 4 Dimensionen. Die Physiker sprechen davon, dass wir in einer 4-dimensionalen Raumzeit leben, was sich aus den Kenntnissen der Allgemeinen Relativitätstheorie (ART) ergibt. Weiter ergibt sich, dass diese Raumzeit flach und fast kugelförmig ist. Daher kann man sich das Universum als eine Kugel vorstellen, wobei die materielle Welt auf der Oberfläche dieser Kugel beherbergt ist. Im Innern der Kugel ist nichts. Weil im Innern der Kugel nichts ist, würde es nach diesen Vorstellungen nur die materielle Welt geben, sonst nichts, außer vielleicht noch Hirngespinste und Fantastereien.

Nebenbemerkung: Mit der Flachheit der Raumzeit wird der eine oder die andere vielleicht Vorstellungs-Probleme haben. Bedenken wir, dass wir von einer mehr-dimensionalen Kugel sprechen, die also mehr als drei Dimensionen hat und sich somit unserer Vorstellung entzieht. Wenn ein kleines Kind ein Haus malt, malt es das Haus zweidimensional, also flach. Im Hinterkopf haben wir aber die Drei-Dimensionalität des Hauses. Ähnlich ist es mit der Begriffsbildung von Dingen, die über die 3 Dimensionen hinausgehen. Hierfür haben wir nur unzulängliche Worte zur Verfügung. In gewisser Weise können wir diese unzulänglichen Worte mit dem Gemälde eines kleinen Kindes vergleichen, das etwas Dreidimensionales flach (zweidimensional) zeichnet, weil es dies nicht anders kann.

Auf der einen Seite ist die Oberfläche der Kugel 4-dimensional. Auf der anderen Seite stellen wir unter Fläche etwas 2-Dimensionales vor. Dies passt an für sich nicht zusammen. Weil wir aber von Ober-Fläche sprechen, müssen wir uns darauf einigen, dass diese Fläche dann eben flach sein muss, auch wenn diese Fläche 4-dimensional ist. Die Unzulänglichkeit der Sprache erschwert es, die Dinge in ein rechtes Licht zu rücken. Dennoch versuche ich, durch geeignete Wortwahl und Erklärung, die Dinge verständlich zu machen.

Mittlerweile ist die Physik an einem Kenntnisstand angelangt, der jetzt noch mehr Dimensionen erforderlich macht als nur die 4 Dimensionen unserer Raumzeit. Dies heißt, dass wir nicht in einer 4-dimensionalen Welt leben, sondern in einer noch höherdimensionalen Welt, die vielleicht 5 oder gar 11 Dimensionen hat. Unabhängig davon, wieviel Dimensionen es sein mögen, ist in diesen zusätzlichen Dimensionen ebenso Energie vorhanden. Weil wir diese Energie sinnlich nicht wahrnehmen bzw. physikalisch nicht feststellen können, können wir sie zu dem Metaphysischen zählen. Also ist schon aufgrund dieser neuen Forderung der Physik (Erfordernis der Zusatzdimensionen) der Grundstein für die Existenz der Metaphysik gelegt. Siehe auch weitere Tore zur Metaphysik.

III. Einführungen.

Verfolgen wir z.B. die Theorien der Physik, stellen wir fest, dass die Physik bis heute versucht hat, die materielle Welt als ein System anzusehen, das für sich - also ohne Geist - existieren kann. Ja es ist sogar der Gedanke daraus entstanden, dass der Geist aus der Materie hervorgegangen ist. So wird in dem Buch ‚Auf dem Weg zur Weltformel; Paul Davis, John Gribbin; Byblos Verlag, 1997’ u.a. davon gesprochen, dass der Geist das Produkt der Materie ist. Demnach sind wir so etwas wie Kinder der Materie, um dies als Kontrapunkt zu der Aussage zu bringen, wir seien Kinder des Geistes oder Kinder Gottes. Im Übrigen veranlasst der Gedanke, wir seien Kinder der Materie, zu sagen, nach dem Tod des Körpers sei alles aus.

 

Der Gedanke, dass es nur die materielle Welt gibt, entspricht voll und ganz dem Modell, dass sich alles auf der Oberfläche der oben erwähnten Raumzeit-Kugel abspielt. Im Innern der Kugel soll ja nach dem früheren Modell (bevor es die Forderung nach den Zustatzdimensionen gab) nichts sein.

 

Im selbigen Buch, welches die kosmischen Modelle der Physik abhandelt, wird aber auch zum Ausdruck gebracht, dass das materialistische Weltbild nicht mehr haltbar ist. Es wird eine  Weltbildänderung (Paradigmenwechsel) angekündigt. Vor diesem Hintergrund ist es unabdingbar, die neuesten Kenntnisse der Physik verstärkt unter die Lupe zu nehmen. Eine für mich sehr entscheidende Erkenntnis ist, dass die Physik nicht sagen kann, ob die materielle Welt eine wirkliche Welt ist oder eine eingebildete Welt.

Im Buch ‚Universum in der Nussschale; Stephen W. Hawking; dtv, 2001’ wird das sogenannte Bran-Modell (Kugelmodell) vorgestellt, das wie die Stringtheorien die besagten Zusatzdimensionen erforderlich macht. Das Bran-Modell sagt jetzt im Gegensatz zu dem früheren Modell aus, dass im Innern der Kugel etwas ist, wobei das Universum dann mindestens 5-dimensional ist. Dabei sagt Stephen W. Hawking z.B. wie folgt:

 ... So bilden wir uns vielleicht ein,

 wir lebten in einer vierdimensionalen Welt,

 weil wir Schatten sind, 

die durch das Geschehen im Innern der Blase

auf die Bran geworfen werden’ 

 Stephen W. Hawking aus: ‚Universum in der Nussschale’

Könnten wir, die wir denken können und daher wirklich (real) sind, Schatten sein? Oder wie könnte etwas, das nicht real ist, wahrnehmen und selbständig denken? Die Logik würde uns sagen, dass der Körper durchaus ein Schatten sein könnte, unser Geist aber nicht, womit es eine klare Unterscheidung zwischen Geist und Körper gäbe.

Ich denke, folglich bin ich (cogito, ergo sum)

René Descartes

Gemäß dem Bran-Modell wäre die Materie eine Projektion (anlalog Dia- oder Filmprojektion) und somit eine Wirkung dessen, was im Innern der Blase ausgeheckt wird. Was anderes als der Geist (unser Geist) ist dann in diesem Innern zu vermuten? Dieser wäre dann auch dafür verantwortlich, wie die materielle Welt sich zeigen soll. In der logischen Konsequenz wäre dann unser aller Geist die Ursache für das materielle Geschehen, was im Einklang mit dem Gedanken Ovids steht, wie folgt:

Der Geist steht über der Materie.

Ovid

Die Naturwissenschaften können mit ihren Beweisführungen allein keine absolut klare Aussage über die Realität der Dinge treffen. Aber sie können uns das Tor zu weiteren Wahrheiten öffnen, was sie letztlich immer mehr tun (Tore zur Metaphysik).

Dass der Geist Materie beeinflusst, kann in der heutigen Zeit immer mehr beobachtet werden. Immer mehr Menschen können den Körper immer stärker beherrschen, können ohne Nahrung und teilweise sogar ohne Flüssigkeit auskommen. Wir kennen den Placebo-Effekt und viele andere parapsychologische Phänomene, welche mit dem bisherigen Verständnis der Naturwissenschaft nicht erklärbar sind. Dass dies jetzt erst in größerem Maße ans Tageslicht kommt, hat einen bestimmten Hintergrund. Über diesen Hintergrund kann die Spiritualwissenschaft mehr sagen. Dabei geht es insgesamt um das Hinzuziehen der alt bekannten Metaphysik in den zukünftigen Betrachtungen der Dinge.     

 

Nach obigen Ausführungen dürfte jedenfalls klar geworden, dass die Naturwissenschaft im besseren Verständnis der Dinge ihre Fühler zur Metaphysik bzw. zur Spiritualwissenschaft ausstrecken sollte. Mein Beitrag ist, eine Brücke zwischen diesen beiden Wissenschaften zu schlagen, um sie als These und Antithese zu einer Synthese zu führen. Ich hoffe, dass es mir mit meiner Studie gelingen kann, Sie oder Dich zu überzeugen, dass beide Wissenschaften sich einander ergänzen. Hierzu ein Zitat von Max Planck, dem Mitbegründer der Quantenphysik:

    

Das Erkennen der Wahrheit kann nur

durch einen entschlossenen Schritt

 in das Reich der Metaphysik gewährleistet werden.

Max Planck

Anhand meiner Studie wird ganz klar zu ersehen sein, dass es auf einen Wechsel vom materialistischen Weltbild zu einem geistigen Weltbild hinausläuft. Mein Ansatz ist, dass der Geist als wirklich gefordert (postuliert) werden muss. In meinem Buch ‚Psychoenergetik, die Wissenschaft des Lebens’ werden für dieses Postulat (Forderung) hinreichend Indizien aufgeführt. Dabei wird der Versuch gemacht, den Geist und seine Absichten und letztlich den Sinn unseres Daseins begreifbarer zu machen. Ohne die Integration des Geistes kommen die Naturwissenschaften der Wahrheit keinen Schritt näher. Als Mahnung oder Rückerinnerung sei hier Albert Einstein zitiert mit:

Die Quantenphysik ist sehr Achtung gebietend.

Aber eine innere Stimme sagt mir,

dass das noch nicht der wahre Jakob ist.

Die Theorie liefert viel,

aber dem Geheimnis des Alten bringt sie uns kaum näher.

Jedenfalls bin ich überzeugt, dass DER nicht würfelt.

Einstein (Born S. 129f, 1926)

Zu Wissenschaftlichkeit

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