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Spätestens jetzt sind wir an der Entscheidbarkeit angelangt, dass die materielle Welt eine eingebildete Welt sein muss. Und wir, die wir den materiellen Körper wahrnehmen, anstatt uns als Geist, nehmen fehlwahr, was nichts anderes ist als träumen. Der Traum wird in den östlichen Religionen direkter angesprochen als z.B. in der christlichen Bibel. So lautet der Grundtenor östlicher Religionen: Die Welt der entstehenden, vergehenden und veränderlichen Weltgesetze (Dharmas) ist ein Trug, eine Luftspiegelung oder ein Traum. Im Vergleich dazu ein paar Bibelstellen:
 
*  Ps 39 (38),7: Nur als Schattenbild wandelt der Mensch einher, für nichts häuft er Schätze auf und weiß nicht, wer sie bekommt.
Kol 2,17: Dies sind ja nur Schatten dessen, was kommt; die wahre Gestalt aber ist CHRISTUS.
*   Eph 5,14: Darum heißt es: 'Wach auf, der du schläfst, steh auf von den Toten, und als Licht wird dir erstrahlen CHRISTUS.  
*  Sir 34,3: Das Traumgesicht ist nur ein Spiegelbild, das Abbild eines Angesichts anstatt des Angesichtes selbst.  
*   1 Kor 13,12: ... Noch sehen wir wie durch einen Spiegel - rätselhaft -; dann aber von Angesicht zu Angesicht.
 
*   Sir 40,7: Ist es soweit, dass er gerettet ist, dann wachter auf und wundert sich ob seiner Furcht vor nichts.
 
Kommen wir zur Pholisophie und erinnern uns nochmals an den bekannten Spruch von Sokrates:
„Ich weiß, dass ich nichts weiß.“
Wenn im Wachsein das wahre Wissen verankert ist, gibt es im Traum ein illusionäres Wissen. Insofern dürfte Sokrates darum gewusst haben, dass er träumt. Mit dem Wissen um den Traum war ihm zugleich bewusst, dass er im Traum nichts weiß, dass aber das Wissen in ihm verankert ist. Außerdem ist Sokrates durch sein Höhlengleichnis bekannt, das Platon, sein Schüler, aufschrieb. Dieses Höhlengleichnis ist in Dialogform zwischen Sokrates und einem gewissen Glaukon geschrieben.
Sokrates beschreibt Menschen, die in einer Höhle von Kindheit an so festgebunden sind, dass sie weder ihre Köpfe noch ihre Körper bewegen können. Sie blicken deshalb immer nur in eine Richtung. Licht haben sie von einem Feuer, das hinter ihnen brennt. Zwischen dem Feuer und ihren Rücken tragen Menschen von draußen Bilder und Gegenstände mit sich herum. Hinter den Rücken der Höhlenmenschen ist eine Mauer, die erlaubt, nur die Schatten der Gegenstände und Bilder zu sehen, nicht aber die Menschen selber, welche diese Bilder und Gegenstände mit sich herumtragen. Die Höhlenmenschen können nur diese Schatten der Gegenstände sowie ihre eigenen Schatten wahrnehmen. Wenn die Träger der Gegenstände sprechen, kommt es den gefangenen Höhlenmenschen so vor, als ob die Schatten selber sprechen würden. Da sich die Welt der gefangenen Höhlenmenschen ausschließlich um diese Schatten dreht, kommt es ihnen so vor, als handelt es sich bei den Schattenwesen um wahre Gestalten.
Sokrates fragt nun Glaukon, was passieren würde, wenn man einen Gefangenen entfesseln und ihn dann zwingen würde, sich umzudrehen. Zunächst würden seine Augen schmerzlich vom Feuer geblendet werden. Dabei würden die Figuren zunächst weniger real erscheinen als zuvor die Schatten an der Wand. Der Gefangene würde wieder zurück an seinen angestammten Platz wollen, an dem er klarer sehen kann.
Sodann fragt Sokrates, was passieren würde, wenn man den Befreiten jetzt mit Gewalt an das Sonnenlicht bringen würde. Auch hier würde er wieder als erstes von der Sonne geblendet werden und könnte nichts erkennen. Während sich seine Augen aber langsam an das Sonnenlicht gewöhnen, würden zuerst dunkle Formen wie Schatten und nach und nach auch hellere Objekte bis hin zur Sonne selbst erkennbar werden. Der Mensch würde letztendlich erkennen, dass es sich um geworfene Schatten handelt und nicht um die Originale. In diesem Erkenntnis-Zustand ist er erleuchtet.
Erleuchtet würde er zu den anderen zurückkehren wollen, um über seine Erkenntnisse zu berichten. Da sich seine Augen nun umgekehrt erst wieder an die Dunkelheit gewöhnen müssen, kann er anfangs die Schattenbilder nicht erkennen und mit den anderen deuten. Aber nachdem er die Wahrheit erkannt hat, würde er das auch nicht mehr wollen. Seine Mitgefangenen würden ihn jetzt als Geblendeten wahrnehmen und ihm keinen Glauben schenken.
Das Höhlengleichnis veranschaulicht, dass der nicht erkennende Mensch wie in einer Höhle lebt. Die Dinge, die er als real wahrnimmt, sind in Wahrheit nur Schatten und Abbildungen des wahren Selbst. Die Höhle im Gleichnis steht für unsere sinnlich wahrnehmbare Welt. Der harte Aufstieg des Höhlenbewohners steht für den Weg eines solchen Menschen, der auf der Suche nach seinem wahren Selbst ist, welches durch die Sonne symbolisiert wird. Am Ende dieses Wegs wartet die Erleuchtung. Das Höhlengleichnis fordert uns auf, uns nicht primär auf das sinnlich Wahrnehmbare zu konzentrieren sondern auf das, was sich dahinter verbirgt. Siehe hierzu folgender Bibelspruch
 
2 Kor 4, 18: Wir schauen nicht auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Das Sichtbare nämlich ist vergänglich, das Unsicht­bare aber ewig.

Und schließlich kommen wir zu der oft genannten Aussage der Spiritual-Wissenschaft, dass wir in einer Weltillusion leben. Das, was wir wahrnehmen, ist eine Einbildung - sprich eine Illusion. Der Kreis ist geschlossen. Denn alle Bereiche - Naturwissenschaft, Religion, Philosophie und Spiritual-Wissenschaft - kommen jetzt zu derselben Aussage.

 

 

Streng genommen ist der dargestellte Kreis kein absoluter Kreis, sondern eine Spirale. Schließlich - und dies zum Glück - sind wir keine Illusionen sondern Geist, der lediglich von Illusionen so träumen kann, als wären sie real, auch wenn sie es nicht sind. Weil wir uns um die Tatsache der Illusionen bewusst machen können und auch darum, dass wir selber die Schöpfer der Illusionen sind, können wir uns auch von ihnen wieder lösen. Dies erfolgt im ersten Schritt über die Überwindung der Materie. Im zweiten Schritt - quasi am Ende der universalen Zeit - wird dann die Materie wieder ganz aufgelöst, indem sie ins Geistige hochtransfomiert wird.

Der universale Raum, der für die Illusionen (für den Traum) aufgebläht und damit auch geschaffen werden musste, wird dann wieder entleert, um zum Punkt wieder zusammenzuschrumpfen (Umkehreffekt des Urknalls). Allerdings entschwindet die Materie nicht ins Nichts, sondern wird vergeistigt und fließt dabei in die höheren Dimensionen hinein: dorthin, wo das rein Geistige ist. Es gibt also kein wirkliches Nichts, aus dem mal irgend welche Energie entstanden ist. Dies hat einfach keinen Sinn. Sinn hat eher, zu sagen, dass Energie immer schon da war und dabei bewusst bzw. gezielt umtransformiert werden kann.

Es ist ja nicht so, dass Steven W. Hawking als einziger bedeutender Wissenschaftler die Option offen lässt/ließ, dass die materielle Welt eine eingebildete Welt sein kann. So hat z.B. einer der Väter der Quantenphysik, Erwin Schrödinger, durchaus seine Weltansicht u.a. durch folgende Worte zur Aussprache gebracht:

 

Die wahrgenommene Vielheit ist nur Schein, sie besteht in Wirklichkeit gar nicht.

Erwin Schrödinger: Meine Weltansicht, Hamburg-Wien 1961, S. 40.

 

 

Die Grundannahme der Physik. Die Physik ist bislang davon ausgegangen, dass die materielle Welt quasi aus einem Nichts entstanden ist, zumindest aus einem solchen Nichts, das energetisch in der Summe Null ist. Man behilft sich dabei mit dem Gedanken, dass es sogenannte Energiefluktuationen gibt, die erlauben, dass per Zufall wie aus heiterem Himmel Materie-Antimaterie entstehen und kurz danach wieder vernichtet werden können. Hier muss aber die Antimaterie in der Energie gleich viel wiegen und dabei negative Energie haben, damit die energetische Summe Null ist. Trotz allem widerspricht dieser Gedanke der Aussage, dass aus nichts nichts entstehen kann (erstes großes Fragezeichen).

Die Energie des Gesamten muss nach den bisherigen Vorstellungen der Physik zu jedem Zeitpunkt energetisch Null ergeben. Nun haben aber schon 1964 zwei Physiker, Val Fitch und James Cronin, festgestellt, dass bei der Entstehung von etwa einer Milliarde dieser Materie-Antimaterie-Paare ein Überschuss von einem Materieteilchen zu verzeichnen ist, was unter dem Namen Asymmetrie des Universums fällt. Das zweite große Fragezeichen ist jetzt, wie diese Asymmetrie mit dem Energieerhaltungssatz zu vereinbaren ist. Bislang habe ich keine plausible Antwort gehört. Oder wo ist die negative Energie bei dem großen Materieüberschuss geblieben?

Nun geht die sogenannte Inflationstheorie der Physik davon aus, dass das Nichts in einen angeregten Zustand versetzt werden musste. Dann soll es möglich gewesen sein, dass die Teilchenzusammenballung schneller vonstatten gehen konnte als die Paarvernichtung. Bei einer Asymmetrie brauchen wir diese Bedingungen nicht notwendigerweise. Dennoch ist es sehr fraglich, wie sich ein Nichts von selbst energetisch anregen kann (drittes großes Fragezeichen). Logischer ist der Gedanke, dass Energie immer schon da war und dass eine intelligente Energie diesen angeregten Zustand herbeigeführt hat, was meine Studie in mehrfacher Hinsicht aufzeigt.

Mittlerweile fordert die Physik aufgrund von Beobachtungen die Existenz dunkler Materie sowie dunkler Energie. Sie spricht deshalb von dunkel, weil nicht sichtbar/messbar/feststellbar aber vorhanden. Dabei soll der Anteil wie folgt sein: dunkle Energie = 73 %, dunkle Materie = 23 %, gewöhnliche Materie = 4%. Gerade die Forderung von dunkler Energie legt die Vermutung nahe, dass Energie immer schon da war.

Vielleicht sollte noch erwähnt sein, dass die Physik zu der Erkenntnis gekommen ist, dass das sogenannte Vakuum nicht leer ist. Es ist von einem sogenannten Photonennetz virtueller Photonen durchzogen. Diese virtuellen Photonen werden auch Botenteilchen genannt. Ohne diese Photonen oder Botenteilchen könnte es keine Wechselwirkung zwischen den materiellen Bausteinen geben. Dabei wird jedes materielle Baustein von diesen virtuellen Photonen ständig umschwirrt bzw. absorbiert und emittiert. Dies bedeutet wiederum, dass dieses Photonennetz sehr präsent sein muss. Es muss quasi eine Erhaltungsfunktion ausüben. Schließlich halten diese Botenteilchen die Wechselwirkungen der Materiebausteine ständig aufrecht. Und doch werden diese Photonen immer noch als virtuelle Teilchen angesehen, die irgendwelchen zufälligen Energiefluktuationen unterliegen. Aus statistischer Sicht dürfte ein solches Photon an einem bestimmten Ort, wenn es denn ständig ein atomares Baustein umschwirren und dabei eine gewisse energetische Basis darstellen soll, wegen seiner Zufälligkeit daher nur sehr selten vorkommen. Damit haben wir also ein weiteres großes Fragezeichen (viertes großes Fragezeichen) im Modell der Physik, das von zufälligen Energiefluktuationen ausgeht und von dem Gedanken, es hätte vor der Weltentstehung keine Energie gegeben.

Mit dem Begriff 'virtuelle Teilchen' will man außerdem zu verstehen geben, dass diese Teilchen keine reale Bedeutung haben. Dass sie aber durchaus eine reale Bedeutung haben müssen, erkennen wir schon daran, dass sie überhaupt für die Wechselwirkung der materiellen Bausteine verantwortlich sind. Außerdem lässt sich die elektrostatische Polarisierbarkeit der virtuellen Teilchenflüsse an der sogenannten Lamb-Abweichung sowie an der sogenannten Delbrück-Streuung messen. Die Delbrück-Streuung ist die Streuung von Photonen an Photonen. Dies bedeutet, dass die scheinbar virtuellen Teilchen nicht weniger real sind als die atomaren und subatomaren Teilchen. Wer also eins und eins zusammenzählen kann, weiß, dass die Physik mit dem sogenannten Photonennetz bzw. mit den sogenannten Quantenfeldern nichts anderes beschreibt als den Äther, einen Teil des Äthers oder eine Vorstufe davon. Sie nennt den Äther vermutlich deshalb nicht beim Namen, weil sie ihn einmal verworfen hatte, obwohl Einstein 1922 diese Verwerfung wieder revidiert hatte. Der Äther wurde mit dem Michelson-Morley-Experiment nicht wirklich widerlegt. Es wurde nur die falsche Vorstellung vom Äther widerlegt. Er wurde damals als etwas Statisches Mechanisches aufgefasst, was er nicht ist.

Die Tatsache, dass es die Nullpunktsenergie gibt - bei der absoluten Temperatur von 0 Grad Kelvin weisen die Atome immer noch Energie auf, daher der Name Null-Punkts-Energie - und diese offensichtlich eine Erhaltergröße ist, zeugt dafür, dass es ein unveränderbares Fundament gibt, welches den Kriterien einer Wirklichkeit (z.B. Dauerhaftigkeit) am ehesten genügt.

Gerade in der modernen Physik wird der Gedanke laut, dass das Energiekontinuum des Vakuums ein tieferliegendes und fundamentaleres Sein ist. Das, was wir feststellen, wären dabei Oberflächenphänomene wie Kräuselungen oder Bläschen auf einem stillen Teich, welche durch die Aktivitäten des Geistes ins Sein heraufbeschwört werden.

An dieser Stelle möchte ich gerne Herrn Prof. Dr. Claus W. Turtur zitieren, der einen großartigen Beitrag in der Raumenergie-Forschung (Wandlung von Raumenergie) leistet: "... Damit erkennen wir die Nullpunktswellen als den tatsächlichen Urgrund alles Seins und aller Wesenheiten. Nicht die Materie, sondern die Nullpunktswellen definieren die Objekte unserer Welt. Sie existieren überall in unserem Universum, und zwar in immenser Menge. Überall dort, wo man sie zusätzlich anregt, um einen Quantenzustand erhöht, manifestieren sie sich als materielle Objekte:


- Elektromagnetische Nullpunktswellen |0> EM werden dann um ein Quanten-Niveau
erhöht zu Lichtteilchen, d.h. zu Photonen
|1> EM .
- Nullpunkts-Materiewellen
|0>G werden analog dazu durch Erhöhung um ein Quanten- Niveau zu materiellen Teilchen, also zu Elementarteilchen |1> G .
 

Damit gibt sich Materie ebenso wie Licht in ihrer Beschaffenheit zu erkennen, als nichts weiter, als angeregte Nullpunktswellen (elektromagnetische Nullpunktswellen bzw. materielle Nullpunktswellen). ..."

 

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