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Dreiheiten ergeben vollständige Systeme - Halbheiten nicht.

Wenn wir die vorangegangenen Überlegungen zusammenfassen, ist es dann nicht wahrscheinlicher, dass ein Teil dieser intelligenten unsichtbaren Größe (= immaterielle Größe) die Eigenschaft einer Ursache hat, während nicht intelligente physikalische Größen (= materielle Bausteine) Eigenschaften der reinen Wirkung haben? Wenn wir die Eigen-schaft des Metaphysischen integrieren, erhalten wir so etwas wie eine Gedanken-Welle-Korpuskel-Einheit. Viele dieser Einheiten können wir in der Summe als die sogenannte Geist-Seele-Körper-Einheit begreifen. Dann repräsentiert der dritte Aspekt dieser Dreiheit das Wirkungsprinzip. Zusammen können diese drei Aspekte vollständige Systeme wie Projektionssysteme, Licht-Schatten-Systeme, Echosysteme, Informationssysteme und Schöpfungs-Systeme bilden.

 

a) Projektionssystem

Geist: ist Licht, Original und Urheber seiner Gedankenprodukte (entspricht Projektionslicht)

Seele: ist Abbild (entspricht dem Diapositiv im Projektor)

Körper: ist Teil der materiellen Welt (entspricht Projektion auf der Kino-Leinwand)

 

Stephen W. Hawking spricht in seinem Buch ‚Universum in der Nussschale‘ davon, dass unsere Körper Schatten sein könnten, die durch das Geschehen im Innern auf die Oberfläche geworfen (projiziert) werden. Eine Projektion ist aber nicht ohne ein Abbild (Art Dia) möglich. Diese Funktion können wir dem seelischen Bereich zuschreiben. Und, wo Schatten ist, muss auch Licht sein. Allerdings muss es etwas geben, das den Schatten wirft. Das Licht (=Geist) selber kann keinen Schatten werfen. Wir brauchen ein Zwischenmedium, das den Schatten wirft und zugleich das Licht vom Schatten trennt. Hier bietet sich wiederum der seelisch-feinstoffliche Bereich an.

 

 

b) Licht-Schatten-System (Symbolik der Sonnenfinsternis-Konstellation)

Sonne: ist Symbol für Geist (= Licht)

Mond: ist Symbol für Seele, die Mittel der Trennung ist und Mittel, das den Schatten wirft

Erde: ist Symbol für Körperlichkeit (Körper = Schattenfigur)

 

Unser Geist, der dem Licht angehört, kann in allen Ebenen zugegen sein. Sein ange­stammter Platz ist aber die geistige Ebene, die in der Sonnenfinsternis-Konstellation durch die Sonne repräsentiert wird. Wenn z.B. unser Geist in Resonanz mit den Schwingungen der Materie (des Körpers) ist, befindet er sich quasi auf der Schattenseite - also auf der vom Licht des Geistes (Sonne) abgewandten Seite -, was in der christlichen Bibel so ausgedrückt wird, dass wir in der Finsternis verweilen. Dann nehmen wir den Körper so wahr, als sei er wirklich.

Für das Geist-Seele-Körper-System des unerlösten Menschen, der also noch in der Finsternis verweilt, gilt also die Sonnenfinsternis-Konstellation. Solange dieser Mensch seine Geistschwingungen an den Schwingungen der Materie gebunden hat, scheint sein Licht nur dumpf. Dann ist es so dumpf, dass es die Konturen der Schatten wahrnimmt, weil es die Schatten nicht überstrahlen kann. Solange erscheint der Körper, der ja eine Schattenfigur ist, als täuschend wirklich.

 

 

c) Informations- und Echosystem

Geist: ist Sender einer Idee (Rufer) und Empfänger dieser Idee

Seele:  ist Informationsträgersystem und Erinnerungsfeld (Träger des Echos)

Körper:  ist die Information und zugleich die manifest gewordene Idee (= Echo).

 

Wenn wir uns diese drei Bereiche als Echo- und Informationssystem vorstellen, ist der Geist derjenige oder dasjenige, das einen Gedanken ausruft (= sendet). Der Geist ist also der Rufer einer Idee, die z.B. Individuation oder getrennte und unterschiedliche Wahrnehmung heißt. Der Körper ist das Echo und die manifest gewordene Idee der Trennung, wobei der seelisch-feinstoffliche Bereich das Trägermedium ist, welches das Echo dem Rufer überbringt. Dies lässt den Rufer an seinen Ruf erinnern. Weil damit zugleich ein Resonieren (Zusammenwirkung mehrerer Schwingungen) stattfindet, wird dieser Gedanke z.B. in Form eines Körpers verdichtet - sprich manifest. Insofern dient der seelisch-feinstoffliche Bereich als Informations- und Erinnerungsfeld. Hierzu gibt es die Begriffe Akasha-Chronik und morphische Felder. Intuition begründet sich z.B. darauf, dass wir uns Zugang zu der Akasha-Chronik, dem sogenannten Weltgedächtnis, verschaffen können.

 

 

d) Schöpfungssystem

Geist: ist Schöpfer = Ursache

Seele: ist Prinzip der Manifestation = Wirkungsprinzip

Körper: ist Schöpfung/Kind = Wirkung

 

Nicht zuletzt haben wir es hier mit einem Schöpfungssystem zu tun. Der Geist, der seine Idee ausruft, benutzt den seelisch-feinstofflichen Bereich, um ein Resonieren und somit eine Festigung (Manifestation= Schöpfung) zu bewirken. Demnach gibt es eine klare hierarchische Angelegenheit. Je weiter wir ins Kugelinnern gelangen, mit desto höheren energetischen Ebenen haben wir es zu tun. Dies wissen wir aus der Spiritual-Wissenschaft, nach der mit höher werdender Energie die Ebenen immer feinstofflicher und geistiger werden. Irgendwann verlieren die Energien nach oben hin ihre Teilcheneigenschaft und werden zu reinen energetischen Schwingungen, die wir als non-dual bezeichnen können.

 

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