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Wir erinnern uns an das Paradox der Quantenphysik. Auf der einen Seite sind alle Quantenteilchen räumlich und zeitlich getrennt. Auf der anderen Seite kommt die Quantenphysik zu der Erkenntnis, dass das Ganze in jedem seiner Teile ist. Wenn das Ganze in jedem seiner Teile ist, muss das Ganze irgendwie mit all seinen Teilen kommunizieren. Die atomaren und subatomaren Bausteine können die Verbindung zueinander nicht herstellen, da sie räumlich und zeitlich getrennt sind. Wenn sie nun nicht zusammenkommen können, weil sie der Heisenberg‘schen Unschärferelation unterliegen, wie können sie dann durch energetische Wechselwirkung in Beziehung zueinander treten? Da wir jedoch offensichtlich eine Verbindung und eine Wechselwirkung feststellen, muss es etwas geben, das dies tun und sicherstellen kann.

Das Dilemma von "Weder-absolut-voneinander-getrennt-noch-absolut-miteinander-verbunden-sein" kann nur durch das Metaphysische gelöst werden. Denn wenn wir das Metaphysische als etwas wirklich Existierendes betrachten, ist es logisch zu verstehen, dass die Frage der Trennung oder Verbindung letztlich nur eine Frage der Perspektive ist. Aus rein physikalischer Sicht wären die Dinge getrennt, während sie aus einer höheren Sicht (metaphysische Sichtweise) miteinander in Verbindung stehen. Weil der Mikrokosmos unbestimmt ist, aber die Welt wohl bestimmt ist, muss die Bestimmtheit im Metaphysischen gesucht werden. Insofern kann die Quantenphysik in der Tat als Tor zur Metaphysik oder als Tor zu einem Bereich des Seins gesehen werden, in welchem alles miteinander verbunden ist.

Ja, die Quantenphysik könnte als Schnittstelle zwischen dem, was uns Dinge nahezu perfekt voneinander getrennt beobachten lässt, und dem, was vollständig alle zu beobachtenden Dinge miteinander verbindet, aufgefasst werden.

Je weiter wir nach der Branen-Theorie in die Blase hineingehen, desto höher muss unser Energieniveau sein, wie wir es aus der Spiritual-Wissenschaft kennen. Diese lehrt uns: „Je höher die Energieniveaus sind, desto subtiler und spiritueller ist die Energie“. Irgendwann, wenn wir energisch nach oben kommen, verliert die Energie ihre Partikeleigenschaft und erhält eine reine Energievibration, die wir als nicht-dual auffassen können. Energetisch aufwärts (oder nach innen nach dem Branen-Modell) werden die Energieniveaus immer grundlegender. So erhält man eine klare Hierarchie, die den Ursache-Wirkungs-Pfeil in eine Richtung gibt, die energetisch nach unten zeigt. Denn zwischen diesen Energien gibt es keine räumliche oder zeitliche Trennung. Ursache und Wirkung sind auch niemals räumlich oder zeitlich getrennt. So kann es trotz der Heisenberg‘schen Unschärferelation immer eine Kausalität geben, was uns die Logik sagen würde.

 

 

Wie jetzt immer deutlicher wird, müssen wir im höheren Energiebereich eine Größe vermuten, die wirklich eine ursächliche und organisierende Funktion hat. Ja, diese Größe sollte in sich ebenso die Eigenschaft des Schöpfens (Erschaffens) tragen. Als nächstes ist es wahrscheinlich, dass diese Größe in der Hierarchie über der Materie liegt. Gemäß den Analogien, die wir in den Dreiheiten kennengelernt haben, kann angenommen werden, dass das Gesetz von Ursache und Wirkung drei Aspekte haben muss, um vollständig zu sein.

 

Geist = Ursache, Schöpfer, Anrufer, Vaterprinzip

Seele = Wirkungsprinzip, Mutterprinzip, Echo-Trägersystem

Körper = Wirkung, Schöpfung, Sohn oder Tochter Prinzip, Echo

 

Betrachtung ohne das MetaphysischeBetrachtung ohne das Metaphysische

 

Die Wissenschaften haben bis dato so getan, dass nur die materielle Welt existiert, außer noch Träume, Fantastereien und Hirngespinste. Sie haben quasi nur den Bereich unterhalb der gestrichelten Linie betrachtet, wie die obige Skizze zeigt, und unbewusst den Bereich oberhalb der gestrichelten Linie abgeschnitten, als ob er nicht existiere. Im unteren Bereich nehmen wir die materiellen Dinge war. Nun gibt es keine Wirkung ohne Ursache, was heißt, dass die Ursache irgendwo sein muss. Wenn es nach den bisherigen Vorstellungen der Physik aber nur die materielle Ebene gibt, muss die Ursache ebenso in dem materiellen Bereich liegen. Gäbe es jedoch weitere Bereiche, so muss die Ursache nicht notwendigerweise im beobachteten Bereich liegen. Sie kann auch in dem Bereich/ in den Bereichen oberhalb der gestrichelten Linie liegen, wie es in der weiteren Skizze gezeigt ist.

 

Betrachtung unter Einbindung der MetaphysikBetrachtung unter Einbindung der Metaphysik

 

Anhand dieser jetzigen Skizze ist es denkbar oder gar sehr wahrscheinlich, dass es einen Ursache-Wirkungs-Pfeil gibt, der nach unten zeigt (quer zu den Ebenen in Richtung niedrigerer Energien) und dass jetzt Ursache und Wirkung zeitlich nicht voneinander getrennt sind. Natürlich stellt sich auch die Frage, ob der Ursache-Wirkungs-Pfeil nicht doch auch energetisch nach oben zeigen kann?

  1. Um gezielt Ordnung schaffen und aufrechterhalten zu können, braucht es den Überblick und die uneingeschränkte Verbindung zwischen den einzelnen Materiebausteinen. Da die Materiebausteine selbst laut Quantenphysik der Unbestimmtheit unterliegen, können sie keine Ordnung schaffen. Und da sie desgleichen der Raumzeit-Abhängigkeit unterliegen, auch wenn diese nur teilweise gegeben zu sein scheint, können sie keinen wirklichen Überblick über die materiellen Dinge haben. Wie könnten sie dann gezielt etwas verursachen? Außerdem müssten sie ständig Energie beziehen, um Ordnung herzustellen bzw. zu erhalten. Woher sollen sie diese Energie beziehen, wenn es den metaphysischen Bereich nicht gäbe? (Kurze Erläuterung zur Aufrechterhaltung von Ordnung: Um ein Büro in Ordnung zu halten, ist mehr Energie vonnöten, als es in Unordnung zu bringen. Oder wenn man ein Haus sich ganz alleine überlässt, stellt man fest, dass es nach und nach zerfällt. Wir müssen Energie hineinstecken, um ein Haus in Ordnung zu halten. Generell geht ein physikalisches System, wenn man es sich selbst überlässt, in einen Zustand der Unordnung über (Entropiegedanke der Physik). Genau aus diesem Grunde  müssten die einzelnen Materiebausteine, sofern sie für Ordnung sorgen müssten, von irgendwoher Energie beziehen. Wie sollten sie das tun können, wenn es keine metaphysische Größe gibt? Sie müssten Energie von anderen Materiebausteinen beziehen. Doch wer oder was sagt einem Baustein, ob es gerade Energie abgeben oder diese von einem anderen klauen soll?).
  2. Die Materiebausteine können nur Platz in der 4-dimensionalen Raumzeit einnehmen. Das Universum hat aber mehrere Dimensionen, wenigstens 5 an der Zahl. Nehmen wir mal an, dass unser Universum, wenn wir es als Kugel darstellen, 5 Dimensionen hat. In der Betrachtung der Welt als 5-dimensionale Kugel stellt der materielle Weltenteil des Universums die Oberfläche der Kugel dar. Diese Oberfläche ist dabei unendlich dünn. Hätte sie eine gewisse Dicke, wäre sie auch 5-dimensional. Da sie aber 4-dimensional ist, ist sie eine unendlich dünne Membran (Branenmodell). Dies bedeutet, dass die Energiemenge der Oberfläche sehr viel kleiner ist, als die Energiemenge des Kugelinneren. Und so steht die grob materielle Welt einer unendlich größeren metaphysischen Energiemenge gegenüber. Es ist, als ob die grob materielle Welt wie David gegen Goliath dauerhaft gegenübersteht, jedoch in einem unvergleichlich krasseren Verhältnis - etwa der Tropfen zum Meer. Wie könnte sie daher gegen diese metaphysische Größe irgendetwas ausrichten, zumal sie von dieser Größe Energie ausleihen müsste, um Ordnung herstellen sowie aufrecht-erhalten zu können?

Allein diese zwei Punkte machen deutlich, dass der Ursache-Wirkungs-Pfeil niemals in die Richtung nach oben (gemeint ist: energetisch nach oben in Richtung höherer Energien) zeigen kann. Damit sind die materiellen Bausteine dazu verdammt, zu jeder Zeit eine reine Wirkung zu bleiben. Der Ursache-Wirkungspfeil zeigt also immer von oben nach unten.

 

 

Weil bis dato die Wissenschaften den metaphysischen Bereich in ihren Überlegungen außen vor gelassen haben, haben sie der Materie eine Funktion zugedacht, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit dem Geist vorbehalten ist. Es ist dies die Funktion der Ursache. Und weil die materielle Welt als multipolare Welt erscheint, wurde geschlussfolgert, dass die Wirkung auf der materiellen Ebene einen entgegengesetzten Pol hat. Es ist dies die Ursache. Ursache und Wirkung sind dann wie zwei Pole, die sich gegenseitig bedingen. Solange der Geist in unseren Überlegungen außen vor gelassen wird, müssen wir glauben, dass die Elemente der materiellen Welt beide Funktionen erfüllen müssen: Ursache und Wirkung. Diese Zuordnung erweckt naturgemäß den Eindruck, dass die rein physische Ebene autark ist. Dass dem nicht so ist, zeigten obige Überlegungen ganz klar auf. Wer sich noch tiefer damit befassen möchte, kann dies hier tun. Ansonsten können wir dies auch an dem Yin-Yang-Prinzip erkennen, das ich an anderer Stelle näher untersucht habe.

Es ist also nicht so weit hergeholt zu sagen, dass das Ursache-Wirkungs-Gesetz der Wissenschaften bis jetzt unvollständig und außerdem unkorrekt beschrieben ist. Dieses Gesetz schreibt einem grob-materiellen Element die Eigenschaft einer Ursache zu, die es mitnichten haben kann. Eine solche Zuordnung in Verbindung mit der Überzeugung, dass wir Körper sind, hat einen gravierenden Effekt zur Folge. Schließlich muss dies uns glauben machen, dass wir machtlose Wesen sind und wir den äußeren Dingen hilflos ausgeliefert sind. Die Idee des reinen Zufalls basiert auch auf dieser Vorstellung.

Wenn wir jedoch postulieren, dass der Geist der Schöpfer der Dinge ist, kommen wir zu ganz anderen Schlussfolgerungen. Da unsere wahre Natur Geist ist, können wir sagen, dass jeder im Wesentlichen des Glückes eigener Schmid ist. Mit diesem Ergebnis werden wir aufgefordert, Verantwortung für unser Leben zu zeigen. Die Postulierung der Macht unseres Geistes ist im Übrigen nicht unwichtig in Bezug auf Gesundheit und Krankheit (siehe meine zweite ergänzende Webseite).

 

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